Der Heidenstein

 
 
Heidenstein
Veranstaltungen
Galerie
Anmeldung
Vorstand
Chakraweg
E-Mail
Links
Home
 
 

Inmitten des schönen, sanft hügeligen Mühlviertels liegt der Heidenstein. Ein Felsengebilde aus grobem Weinsberger Granit, das schon vor tausenden Jahren als Treffpunkt der hier lebenden und durchziehenden Völker genutzt wurde. Hier, so nimmt man an, wurden 8 mal im Jahr Feste gefeiert, bei denen nicht nur Politik und Handel getrieben, sondern auch Gericht gehalten wurde, was aus den Aufzeichnungen, die man in den umliegenden Archiven fand, hervorgeht.

Dieser "Ort der Kraft" wurde auch für Sternen- und Sonnenbeobachtungen verwendet. Vom linken Felsengebilde aus kann man über die umliegenden Berge, Kirchenspitzen und Klöster die Tag- und Nachtgleiche, Sommersonnenwende und Wintersonnenwende exakt bestimmen. Weiters, so nimmt man an, wurden die Wasserschalen zur Sternenbeobachtung verwendet.

Zum ersten mal wurde Eibenstein 1262 urkundlich erwähnt. Am Heidenstein wurde für die umliegenden Ortschaften das Ehaftteiding durchgeführt. Handschriftlichen Nachweis darüber gibt es im Schlossarchiv von Waldenfels. Hier, so steht es in den Urkunden, wurden alle Bewohner verpflichtet daran teilzunehmen, die, die "selben Freiheiten genossen, wie die zu Eibenstein". Ausgenommen waren nur kranke Personen und solche, die Frondienst bei den Gutsherren zu leisten hatten.

Den unermüdlichen Bemühungen des Herrn Univ.-Dozenten Dr. E. Burgstaller ist es zu verdanken, dass diese ehemalige Kultstätte und seine engere Umgebung vermessen (Amtsrat Ing. Wladimir Obergottsberger) und unter Naturschutz gestellt wurde.